Life Update – #EHFAR

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Nun ist es schon fast ein Jahr her seit meinem letzten Blogeintrag & dabei bin ich im Moment glücklicher den je. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Ich habe im Oktober vergangenen Jahres die Zusage für einen Masterplatz in Hannover bekommen.

Aber erst einmal von ganz vorn… Seit März 2016 habe ich nun meinen Bachelor of Science in der Tasche. Endlich. Endlich etwas, was mir niemand mehr nehmen kann. Es war ein langer & nicht immer ganz einfacher weg. Aber ich habe es geschafft. Bin an meine Grenzen gekommen & über mich hinausgewachsen. Doch darum soll es in diesem Post gar nicht gehen.

Seitdem besagten März wohne ich wieder in Hannover. Ich bin zurück. Allerdings nur vorübergehend. Dachte ich.. oder besser gesagt: fürchtet ich. Da ich nicht wusste, wie lange ich bleiben darf, habe ich Unterschlupf bei meiner Mama gesucht. Weil das Masterstudium für WiWi’s meist immer nur im Wintersemester startet, habe ich die Zeit bis Oktober mit einem Praktikum verbracht. Ich habe das knappe halbe Jahr bei foodora (ja, das sind die Menschen in der pinken „Uniform“ mit den eckigen Rucksäcken auf den Fahrrädern :D) in Hannover gearbeitet und war für das Key Account Management tätig. In der Zeit habe ich viel gearbeitet, Überstunden geschoben, neue Menschen kennen gelernt, Verantwortung übernommen & unzählig viele Restaurants mit ihren Gastronomen kennen gelernt. Mein Praktikumsvertrag lief bis Ende September und das neue Semester startete im Oktober. Ich hatte immer noch kein Brief mit einer Zusage in meinem Briefkasten & spielte tatsächlich mit dem Gedanken jeden Tag 1,5-2 Stunden pro Strecke zu pendeln. & das alles nur, weil ich hier bleiben wollte.
Ich habe gemerkt, dass langsam aber sicher auch die Menschen aus meinem direkten Umfeld die Hoffnung aufgaben & mich in einer anderen Realität sahen als ich. Doch ich habe irgendwie gewusst, dass es anders kommen wird. Es musste einfach so sein. & dann kam sie – die Zusage. Ich hatte über das Losverfahren mein langersehnten Platz bekommen. Das Semester hatte zwar schon angefangen, die Einführungswoche war vorbei, alle hatten sich bestimmt vorab schon kennen gelernt & ich war trotzdem überglücklich.

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Mit der Zusage haben mein Freund & ich die Wohnungssuche gestartet. Ich wollte unbedingt vor Weihnachten noch umziehen, auch wenn es verrückt war. Aber gerade im Dezember ist die Zweisamkeit am schönsten. & nach weniger als 2 Monaten sind wir in unsere erste gemeinsame Wohnung eingezogen. Trotz unseres „Studentenbudges“ haben wir in einer 3-Zimmer Wohnung in Herrenhausen gefunden. Haben einen schönen Blick über die Stadt & auf das Feuerwerk. Wir sind glücklich.

Heute wohnen wir schon knapp 6 Monate hier. Nächste Woche beginnt das 2. Semester. Wenn ich jetzt an die Zeit zurückdenke & sehe, wie alles gekommen ist, muss ich schmunzeln. Was hätte ich mir für einen Druck & eine Anspannung nehmen können, wenn ich gewusst hätte, wie sich alles fügen wird. Doch wenn ich eins aus der Zeit gelernt habe, dann das: Wenn du etwas wirklich willst, dann kannst du es auch schaffen. Auch wenn das für den ein oder anderen komisch klingt, aber man muss es nur stark genug wollen. Wie steht es so schön in meiner Instagram Bio: Limitations created by your own. Ich weiß, es ist leicht sich von Zweifeln beeinflussen zu lassen, aber wenn man etwas so sehr will, dann wird es wahr
#dreambig.

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Frühlingsgefühle am Maschsee

 

 

Hannover – du hast mich wieder.
 
Für einige ist Hannover nur der Parkplatz von Hamburg, keine schöne Stadt und viele Fragen sich, was diese Hauptstadt schon bieten kann. Oft wurde mir die Frage nach schönen Einkaufsmöglichkeiten gestellt, Läden mit dem gewissen etwas. Ich selbst muss gestehen, dass ich mich auch erst auf den 3. Blick verliebt habe. Aber dafür umso mehr. Manchmal ist es wohl wirklich so, dass man erst schätzen kann, was man hat, wenn man es vermisst..
Früher wollte ich auch immer unbedingt aus Hannover in die wirklich großen Städte Deutschlands reisen und heute bin ich froh, wieder hier zu sein. Ich denke, dass sich Hannover in vielen Dingen einfach kleiner macht oder machen lässt als es wirklich ist.
Im Moment habe ich das Glück in der Nähe des Maschsees zu wohnen (für die meisten wohl einer der beliebtesten Hotspots). Schon immer habe ich dort viel Zeit verbracht. Ich hatte Rudern als Sportfach von der Schule aus, war oft zum spazieren dort oder um Enten zu füttern als Kind. Wir haben Geburtstage in den Bootsvereinshäusern gefeiert und Freistunden mit Tretboot fahren verbracht. Nicht zu vergessen das Schlittschuhlaufen im Winter auf dem zugefrorenem See. Ich erinnere mich schon früher oft mit meinem Papa hier gewesen zu sein. Wir haben nach den Booten der Üstra geschaut, die Familien und Freunde von einem Ufer zum anderen gebracht haben. Heute gibt es das Solarboot, das eine noch schönere Überfahrt ermöglicht. Derzeit umfahren wir den Maschsee aber am liebsten auf 8 Rollen, wobei auch diese schönen Bilder entstanden sind.
 
Aber auch das Aspria und das Pier 51 machen den Maschsee besonders attraktiv. Nicht zu vergessen das alljährliche Maschseefest. In unmittelbarer Nähe das Sprengelmuseum, der Schützenfestplatz, das Stadion und ein weiteres Herzstück: der Maschpark! Wie ihr seht, es gibt viel zu entdecken..
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